Alles rund um Kino, Filme und Fernsehen
Sonntag, 4. Mai 2014
Flohmarktausbeute und Statusupdate Mai
Auch wenn es gerade ein wenig ruhiger geworden sollte nicht das Bild entstehen, dass der Blog komplett einschläft. Aus dem Grund ein Lebenszeichen und zur Abwechslung an dieser Stelle keine Filmkritik sondern ein Bild der Flohmarktausbeute von heute. Da es dort kein vernünftiges Handynetz gab waren die Filme ein Blindkauf und ich musste mich auf das Vertrauen des Händlers verlassen, dass die Filme - insbesondere die Freitag der 13te Teile - wirklich alle uncut sind. Wo holt ihr in der Regel eure Filme? Internet? DVD-Börse oder Flohmarkt? Gerade im Horrorbereich ist es oft ja eine regelrechte Herausforderung bestimmte unzensierte Versionen zu vernünftigen Preisen zu bekommen. Bevor ich es vergesse noch ein Danke, an den intergalaktischen Affenmann der mich mit einem Blogaward ausgezeichnet hat und bei der Gelegenheit ein Filmstöckchen hingeschmissen hat. Ich hoffe - wenn es die Zeit doch zulässt - dieses auch entsprechend zu beantworten.
Mittwoch, 23. April 2014
Filmkritik: Nemesis 2 - Die Vergeltung (1995)
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| US DVD Cover |
Doch kann man das auch vom zweiten Teil sagen oder ist dieser vielleicht sogar besser? Zunächst einmal quält man sich durch ein schleppend langes Opening, bei dem scheinbar der komplette Stab auf Texttafeln abgespult wird. Unterbrochen wird der Text nur von kurzen Ausschnitten aus dem ersten Teil. Kurz darauf erzählt ein Sprecher noch in knappen Sätzen was vorgefallen ist: Im Jahr 2027 haben die Cyborgs den Krieg gegen die Menscheit begonnen. Zehn Jahre später (wir rechnen, also 2037) haben die Cyborgs den Krieg gewonnen. Nun, 73 Jahre später nach dem Beginn des Krieges spielt unsere Geschichte. Ein weiterer kurzer Blick auf meinen Wandkalender verrät, dass dies also das runde Jahr 2100 sein muss. Logischerweise wurde die Menschenheit von den Cyborgs versklavt. Ja, wirklich sehr logisch, dass sich hoch entwickelte Roboter lieber Menschen als Sklaven halten anstatt minder entwickelte und dafür umso folgsamere Roboter. Wie auch immer: Kurz darauf wieder ein Sprung zurück in das Jahr 2073. Eine Mutter gebärt ein Superkind, das ein Wissenschaftler aus einer Super-DNS gezüchtet hat und einer Ziehmutter, Sana, eingepflanzte. Hier spätestens ist die Stelle, wo der geneigte Actionfan überfordert wird. In gerade mal 5 Minuten Film werden unzählige Zeitangaben gemacht, Zeitsprünge vollzogen und Texttafeln ohne Ende eingeblendet, die den Hintergrund erläutern, was alles vorgefallen war, warum das Superkind so wichtig ist, und was überhaupt ein Nemesis ist. Kurz darauf erneut Zeitsprünge, bis wir irgendwann in der Gegenwart landen. Das dann noch ein Gegenstand ins Spiel kommt, mit dem Zeitreisen möglich ist, muss wohl an dieser Stelle nicht extra erwähnt werden?
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| (c) VZ-Handelsgesellschaft mbH (Digi-Dreams-Studios) |
Freitag, 11. April 2014
Filmkritik: Camel Spiders (2011)
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| © Sunfilm Entertainment |
Nun, was soll man von so einem Film erwarten? Spätestens, wenn man Jim Wynorski im Vorspann liest am besten nix. Als ob das nicht schon genug schlechtes Karma für einen Film wäre spielt Trashkönigin Melissa Brasselle (unter dem interessanten Pseudonym Rocky DeMarco) die weibliche Hauptrolle. Der letzte Film den ich von den beiden gesehen hatte, war das unterirdisch schlechte Dinosauerierpuppentheater Raptor (2001) gewesen. So gesehen erfüllt der Film praktisch alle Erwartungen die man haben kann: Schlechte Spezialeffekte, eine beschissene Story und einseitige Darsteller, die beim Töten die selbe Mimik zeigen wie beim Muffinessen. Mehr gibt es über diesen Film tatsächlich nicht zu schreiben. Empfehlenswert nur für Trashfans (ich hatte teilweise durchaus Spass - könnte aber auch an dem Bier gelegen haben) - und für Leute denen ernsthaft schon Sharknado oder Dinocroc gefallen hat. filmdetails
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