Dienstag, 27. März 2012

Filmkritik: Die Insel der Riesen-Dinosaurier (1994)

Passend zum Thema Dinosaurier soll an dieser Stelle endlich auch einmal wieder die Rezension eines Dinofilmes stehen. In der Dinosaurier Action Box ist diese Perle des Trashes jedoch nicht enthalten - die Reviews dieser Filme werden folgen.
Die Insel der Riesen-Dinosaurier, aka Die Insel der Dinosaurier, ist eigentlich schon fast ein Klassiker des 90iger Jahre Schundkinos. Produziert wurde der Film - wie die meisten Wynorski-Produktionen - als Direct2Video-Produktion. Die Story, die im Prinzip nur störend wirkt, ist schnell erzählt:
Ein paar US-Marines, unter der Leitung von Captain Jason Biggs, stürzen auf einer unbekannten Insel ab. Nach kurzer Zeit merken sie, dass sie dort nicht alleine sind. Die Insel ist nämlich bevölkert von menschenfressenden Dinosauriern sowie einem haufen gewalttätiger Amazonen. Zunächst werden die Männer von den Frauen gefangen genommen und wie Sträflinge behandelt. Durch einen Zufall - nämlich das Tatoo eines GIs - werden die Männer jedoch nach kurzer Zeit für Götter gehalten. Zunächst froh darüber zeigt sich schon nach kurzer Zeit die Kehrseite der Medaille: In den Augen der Amazonen sind diese Götter die Auserwählten, die das Dorf vor dem Giganten - einem riesigen Tyrannosaurus Rex - zu beschützen.
Was Jim Wynorski hier abliefert ist mit Worten nur schwer zu beschreiben. Verkürzt gesagt könnte man behaupten, dass dieser Film einfach nur schlecht ist. Von den Schauspielern bis hin über die Story und den Effekten gibt es rein überhaupt nichts, was in irgendeiner Weise gut oder gar zeitgemäß wäre. Zur Info: Nur ein Jahr vorher kam Jurassic Park raus. Das Die Insel der Riesen-Dinosaurier nur ein LowBudget Film ist entschuldigt zwar einiges - jedoch nicht alles. Hauptziel war es offenbar von Anfang an mit dem geringst möglichen Aufwand einen möglichst großen Gewinn einzufahren - mit Dinosauriern und vorzugsweise halbnackten Amazonen.
Angriff des Giganten
Zur technischen Seite der DVD gibt es ebenfalls nicht viel zu sagen als, dass das was hier geboten wird, unter aller Kanone ist. Die Bildqualität passt sich offenbar der Qualität der Story an und grenzt fast an die Grenze des Zumutbaren. Optisch wirkt der Film wie eine VHS aus den 80iger Jahren, die schon 50 mal überspielt wurde. Vom Ton wird ein solider Stereosound geboten. Positiv: Die original US-Tonspur ist sogar auch vorhanden, obwohl sie auf der DVD Hülle nicht explizit erwähnt wird.
Filmfans die im Trashbereich eine relativ hohe Schmerzgrenze besitzen und sich nicht an einigen Softsex-Szenen stören sei der Film wärmstens empfohlen. Jeder normale Mensch, der noch halbwegs bei Sinnen ist, sollte sich jedoch etwas anderes ansehen. Ich hab den Film schon dreimal gesehen... filmdetails

1 Kommentar:

El Tofu hat gesagt…

Großartiger Film!

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